Die SKL-Lotterie startet immer am 1. Juni und am 1. Dezember eines Jahres und dauert entsprechend sechs Monate. Diese sechs Monate sind in sechs gleich lange Spielabschnitte eingeteilt, die Klassen genannt werden. Daher der Name „Klassenlotterie“. Mitmachen kann jede in Deutschland wohnende Person über 18 Jahren.
Wichtig für deine Kündigung zu wissen ist, dass von Klasse zu Klasse (also von Monat zu Monat) sowohl die Anzahl als auch der Gesamtwert der verlosten Gewinne steigt. Die höchsten Gewinne werden also stets in der 6. Klasse ausgespielt. Solltest du über eine Kündigung nachdenken, kann es sich folglich lohnen, bis zum Ende einer Lotterie zu warten.
Zwischen drei Losarten kannst du wählen:
- SKL-Millionenspiel – hier winken Geldgewinne
- SKL Euro-Joker – hier kann man Sofortgeld und Sofortrenten gewinnen
- SKL-Traum-Joker – hier gibt‘s Sachgewinne
Ein SKL-Los besteht stets aus zehn Anteilen, die einzeln oder zusammen gespielt werden können. Es gibt also zum Beispiel ein 1/10-Los, 2/10-Los bis hin zum 10/10-Los. Da die SKL eine Nummern-Lotterie ist, bekommst du jeweils eine siebenstellige Losnummer. Die Anzahl der richtigen Endziffern entscheidet dann über deinen Gewinn.
Kaufst du dir zum Beispiel ein ganzes SKL-Los und deine Losnummer stimmt mit der am Ende der 6. Klasse gezogenen Gewinnzahl überein, so hast du den Jackpot geknackt und kassierst 16 Millionen Euro. Wer nur mit einem halbem Los, also 5/10-Los, teilnimmt, hat Chancen auf insgesamt 8 Millionen Euro. Die Kosten für ein ganzes SKL-Los im Grundspiel liegen bei 150 Euro pro Klasse. Bedeutet im Umkehrschluss: Du musst 15 Euro pro Los-Anteil und Klasse bezahlen.
Übrigens sind die 16 deutschen Bundesländer die Träger der SKL und der NKL. Die SKL wird von den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen getragen. Die Länder garantieren die ordnungsgemäße Durchführung der Lotterien und die Ausspielung aller verkauften Lose. Übersichtlich sind sämtliche Gewinne in einem amtlichen Spielplan festgelegt.